Chronik

1. Vereinschronik 2002

Die Gründungsversammlung fand am, 11.12.2002 im Hause Kunze, in Bargen statt. Zum 1. Vorsitzenden wählte man Harald Kunze. Zum 2. geschäftsführenden Vorsitzenden wurde Dr. med Berhard Johmann gewählt. Nach intensiven Beratungen suchte man nach einem Vereinsnamen, der die beste Aussagekraft für die zukünftige Tätigkeit beschreiben sollte. Es wurde der Name Die Wollenbachmusen gewählt, weil unser Dorf im schönen Wollenbachtal liegt. Göttervater Zeus    hatte 9 Musentöchter  (übrigens  in 9 Nächten hintereinander gezeugt – ein fleißiger Gott) . Die Musen waren eine Gruppe von neun sehr intelligenten, schönen und sorglosen Gottheiten und stammten aus der griechischen Mythologie und waren verantwortlich für eine literarische oder poetische Gattung. Eratho: sie war die Muse der Liebesdichtung, des Gesanges und des Tanzes. Von dieser Dame  ließen wir uns  inspirieren.          Nicht nur Schaikowowski war glücklich, wenn  “seine Muse gut zu ihm war”, auch andere Komponisten haben sich gerne auf den Kuss der Musen verlassen, um ihre schöpferischen Energien zu entfesseln. Die “Kraichgau Stimme”, hier ein  Auszug vom 30.05.2005: “… so romantisch, wie der Name Wollenbachmusen, klingen auch ihre Lieder: Schubert ist bei den Hauskonzerten ein Muss, wie auch Opernmelodien und klassische Klaviermusik. Die Wollenbachmusen unterstützten per Stipendium  auch den musikalischen Nachwuchs. Dr. Bernhard Johmann und Hermann Banspach waren als Solisten am Piano, auch Hauptbegleitpersonen  für den als Baritonsänger und Organisator fungierenden  Harald Kunze. Mit Jürgen Goloiuch aus Flinsbach, begleiteten Kunze auch andere hervorragende Pianisten. Die schönen Sopranstimmen von Sarah Straub und der leider zu früh verunfallten Irma Stadler de Vivas  bereicherten die Konzertprogramme. Das unterscheidet die Wollenbachmusen, sicher  von anderen Musikvereinen, aber sonst ?”  Wir haben eine Satzung und sind seit 2003 als gemeinnütziger Verein anerkannt”, berichtete Harald Kunze.Vereinsziel ist die Pflege des gesellschaftlichen Miteinanders, die Literatur und des klassischen Musikgutes. “Das machen wir zu unserer eigenen Freude” sagte Kunze. Auch “leichtere Sachen sind da zu hören – Duette, Couplets, manchmal Lesungen, Gedichtvortäge und Beiträge zu tagesaktuellen Fragen mit Personen des öffentlichen Lebens. Immer führte Kunzes Ehefrau Heidi durch das Programm.