Interessantes aus unserer Region

Auszug aus der Gemeinderatsitzung 12.03.2018

Helmstadt-Bargen (tw) – Zumindest mit der Hoffnung auf eine weitere Verbesserung des Dienstleistungsangebots beriet der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Fusion der kommunalen Gebietsrechenzentren in Baden-Württemberg mit der Datenzentrale. Zusammen mit dem Land will man die DV-Unterstützung der Gemeinden und der Behörden des Landes auf neue Beine stellen. Dass Helmstadt-Bargen dann dennoch kaum Mitspracherecht bei den Entscheidungen haben wird, ist der großen Anzahl der Eigner im Land geschuldet, resümierte Bürgermeister Wolfgang Jürriens seine Ausführungen. Schnell war das Thema dann auch mit der Zustimmung des Rates abgehakt. Die Errichtung eines Pufferspeicherteichs mit 2170 Kubikmeter Volumen sorgte dann zunächst für Orientierungsprobleme. Die Gemeinderäte Werner Ullrich und Sebastian Stadler monierten, dass aus den Sitzungsunterlagen die Lage des Bauvorhabens im Außenbereich der Helmstadter Gemarkung nicht ersichtlich sei. Schnell konnte Hauptamtsleiterin Martinek und der Bauherr Junker für Aufklärung sorgen. Danach ist der Teich an der Kreisstraße 4187 zwischen Flinsbach und dem Ingelheimerhof im Gewann “Saubrunnen” geplant. Auf Nachfrage von Gemeindrat Ralf Rüdinger erläuterte der Bauherr, dass der Teich über Herbst und Winter durch einen Brunnen gespeist werden soll, um dann im Frühjahr und Sommer die Wasserversorgung für die Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen sicherzustellen. Das Thema “Germanische Heilkunde” wird am Gesundheits- und Wellnesstag am Sonntag den 18. März im Helmstadter Rathaus, nicht vorkommen. Dies bestätigte Bürgermeister Wolfgang Jürriens auf Nachfrage von Gemeinderat Johannes Roß, nachdem bei der vorangegangenen Sitzung von einem Bürger darauf aufmerksam gemacht wurde, einer der potentiellen Anbieter propagiere dieses Thema. Zwischenzeitlich fand hierzu ein klärendes Gespräch mit dem Ergebnis statt, dass diese fragwürdige Behandlungsmethode keinen Platz bei dem Angebot in Helmstadt hat, erläuterte das Gemeindeoberhaupt. Gemeinderat Kurt Heger berichtete über ein Telefonat mit Vertretern des Regierungspräsidiums. Danach wird es Mitte/Ende April eine Informationsveranstaltung zum Sachstand Ausbau der B292 geben. Die Veranstaltung wird voraussichtlich in Waibstadt stattfinden, ergänzte Bürgermeister Jürriens. Abschließend informierte der Rathauschef über die Haushaltsverfügung des Kommunalrechtsamts. Der vom Gemeinderat beschlossene Haushaltsplan 2018 der Gemeinde wurde darin bestätigt. Die Aufsichtsbehörde begrüßte darin auch die Bestrebungen der Kommune, den Haushalt zu konsolidieren und die Verschuldung abzubauen.

Jahreshauptversammlung “FFW- Bargen”

Helmstadt-Bargen (tw) – Nach dem Bericht über die letztjährige Hauptversammlung durch Christopher Streck, der für den erkrankten Schriftführer Rolf Mastmeyer sprach, informierte Abteilungskommandant Thomas Hönig bei der Jahreshauptversammlung die Aktiven der Bargener Floriansjünger über die aktuelle Stärke von 35 Einsatzkräften, fünf Mitglieder der Alterswehr und 17 Jungen und Mädchen in der Jugendwehr. 14 Einsätze waren in den zurückliegenden 12 Monaten zu bewältigen. Davon vier Brandeinsätze, acht technische Hilfeleistungen und zwei sonstige Einsätze. Besonders ragte 2017 der Tag der Feuerwehr heraus, den man zusammen mit der Einweihung der sanierten Hauptstraße begann. Ellen Humpolicek berichtete über die Aktivitäten der 16 Jungen und einem Mädchen der Jugendabteilung. Maibaumfest, Christbaumsammelaktion, Spieletage und eine 24-Stunden-Übung mit drei gestellten Nachteinsätzen sowie die Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 waren dabei die Eckpunkte. Für die Alterwehr berichtete Ehrenkommandant Helmut Hönig und hob dabei besonders die Pflege des Feuerwehrplatzes hervor. Kassier Reinhold Arndt legte detailliert die Finanzen der Kameradschaftskasse mit 133 Buchungen im Jahr 2017 offen. Kassenprüfer Göksad Efe konnte dann auch eine vorbildliche Kassenführung attestieren. Der vom stellvertretenden Bürgermeister Wolfgang Schieck beantragten Entlastung schloss sich die Versammlung einstimmig an. In seinem Grußwort ging Schieck auf die besondere Rolle der Feuerwehr zum Schutz der Bevölkerung ein und dankte den Aktiven der Bargener Abteilungswehr im Namen der Gemeinde, der Gremien und der Einwohnerschaft. Große Anerkennung und seinen herzlichen Dank sprach der stellvertretende Kreisbrandmeister Kurz Lenz den Bargenern aus. Unter anderem soll 2018 eine Atemschutzstrecke im Rhein-Neckar-Kreis für bessere Übungsvoraussetzungen installiert werden. Den Dank der Gesamtwehr überbrachte Gesamtkommandant Reinhold Arndt, der sich über die Anschaffung des HLF10 bis Ende 2018/Anfang 2019 sowie die Umstellung auf den Digitalfunk in diesem Jahr freute. Durch die Sitzung führten die stellvertretenden Kommandanten Martin Arndt und Jochen Banspach die für eine bessere Beteiligung bei den Übungen warben. Zur Oberfeuerwehrfrau wurde Ellen Humpolicek, zum Hauptfeuerwehrmann Daniel Horwath und zum Löschmeister Tim Schneider befördert. Nach der Überschreitung der Altersgrenze wurde Gustav Streck, der 1981 in die Wehr eintrat und unter anderem viele Jahre Jugendwart der Abteilungswehr war, von der aktiven Wehr verabschiedet und in die Altersmannschaft aufgenommen. Stefan Glasl von der Kreisjugendfeuerwehr konnte Oberfeuerwehrfrau Ellen Humpolicek mit der Ehrennadel in Bronze und Hauptfeuerwehrmann Daniel Horwath sowie Löschmeister Rene Humpolicek jeweils mit der Ehrennadel in Silber auszeichnen. Zum Schluss der Jahreshauptversammlung der Abteilungswehr Bargen hielt Abteilungskommandant Thomas Hönig Ausblick auf die Aktivitäten der kommenden Monate und freute sich über die Zusage durch die Verwaltung, dass der im Rahmen der Hauptstraßensanierung ramponierte Übungsbereich beim Feuerwehrplatz im Frühjahr neu eingeschottert und noch vorhandene Stahlbetonteile entfernt werden sollen.

Bild: v.l. Martin Arndt, Thomas Hönig, Jochen Banspach, Gustav Streck, Rene Humpolicek, Ellen Humpolicek, Tim Schneider, Daniel Horwath, Wolfgang Schieck, Reinhold Arndt, Kurt Lenz, Stefan Glasl

Foto: Weber

 

Walter Kopp in Ruhestand verabschiedet als
” Seele des Vereins” der kirchlichen Sozialstation

Flinsbach (tw) – Viel Zeit für sich und Genuss am Ruhestand wünschte Pflegdienstleiterin Christine Hopf dem seitherigen Geschäftsführer der Kirchlichen Sozialstation im Gemeindeverwaltungsverband Waibstadt mit Sitz in Flinsbach, Walter Kopp. Als “Seele des Vereins” hat er über 20 Jahre für die Einrichtung gewirkt, ab dem 01.01.2011 als Geschäftsführer. Im Namen der Kolleginnen und Kollegen bedankte sie sich für die gemeinsamen Jahre in guter Zusammenarbeit. In gemeinsamen Entscheidungen mit dem Vorstand und den Mitarbeitern waren viele Veränderungen zu managen und Entscheidungen zum Wohle der Mitarbeiter, der Patienten und damit für den Verein zu treffen. Mit viel Herzblut,  Verständnis und Humor verstand es Walter Kopp über Jahre ein produktives Team zu motivieren. Besonders die Präsentation nach außen war Walter Kopp eine Herzensangelegenheit. Die Jacken und T-Shirts die einheitlich zeigen, wohin man gehört, war ihm ein Anliegen. In den letzten 20 Jahren, so Frau Hopf, wuchs die Sozialstation zu einer Größe, von der man am Anfang nicht ausgehen konnte. Und somit auch die Herausforderungen an den Geschäftsführer, die Pflegedienstleitung und den Vorstand. In gemeinsamen Entscheidungen wurde unter anderem eine neue Computeranlage mit modernster Software und der Aufbau eines hausweiten Netzwerkes bewältigt. Der Stellenplan wurde dem Bedarf angepasst und umfangreiche Renovierungs-, und Modernisierungsmaßnahmen an Haus und Grundstück ausgeführt. Pfarrer und Vorstandsvorsitzender Steffen Haselbach würdigte Walter Kopp in seiner humorvollen Art. Immer das Wohl der gesamten Einrichtung im Auge und um ein gutes Betriebsklima bemüht, war er ein engagierter Arbeiter für die Sozialstation. Neben den positiven wirtschaftlichen Zahlen stand Kopp auch für besondere Weihnachtsfeiern, Ausflüge und ein offenes Ohr für jedermann, egal ob Vorstand, Mitarbeiter oder Patient. Er bedankte sich im Namen des Vorstandes bei Walter Kopp für seine langjährige Mitarbeit verbunden der Anerkennung für sein Wirken. Mit einem Blumenstraus und einem Bildband, der von den Kollegen zusammengestellt, 20 Jahre gemeinsame Zeit dokumentiert, bedankte sich der Vorstandsvorsitzende. Gleichzeitig hieß er Julia Bitza, die bereits seit 2011 der Sozialstation angehört und als Kopps Stellvertreterin fungierte, als Nachfolgerin im Amt der Geschäftsführerin mit einem Frühlingsstrauß in ihrer neuen Aufgabe willkommen und wünschte ihr viel Erfolg für die Zukunft.
Walter Kopp bedankte sich bei Pfarrer Hasselbach und Christine Hopf für die ehrenden Worte, bei allen für die Ausrichtung der Feier und bei der Vorstandschaft sowie dem gesamten Team für die jahrelange gute Zusammenarbeit .Für das große Verständnis, das seine Familie über die Jahre für ihn und seinen Job aufbrachte, bedankte sich Herr Kopp besonders bei seiner Frau Gertrud. Der Geschäftsleitung und der Vorstandschaft wünschte er viel Kraft und Weitblick, um die nicht immer leichten Aufgaben einer Sozialstation zu bewältigen. Allen Kolleginnen und Kollegen wünschte er eine gute Zeit und viel Spaß bei der Arbeit.

Bild: v.l. Julia Bitza, Steffen Haselbach, Walter Kopp

Foto: Weber

 
RNZ v. 26.02.2018

Selbstbestimmung im Notfall

Reges Interesse am Vortrag über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung bei den „Wollenbachmusen“

Helmstadt-Bargen. (bju) Es riecht nach Krankheit und Tod und lässt im Kopf bürokratische Monster lebendig werden. Die Rede ist von der Vorsorgevollmacht und der Betreuungs- und Patientenverfügung. Wie wichtig diese sein können, wenn sie rechtzeitig ausgestellt werden, präsentierte Juristin Susanne Meny vom Betreuungsverein des Allgemeinen Rettungsverbands Rhein-Neckar im katholischen Pfarrheim in Bargen. Der Betreuungsverein organisiert hauptamtliche Betreuungen, bietet Informationen für die Öffentlichkeit, bildet ehrenamtliche Betreuer aus und berät diese. Eingeladen hatten die „Wollenbachmusen“, und der erste Vorsitzende Harald Kunze freute sich über das große Interesse. „Jeden kann es treffen, jederzeit“, so Meny zu Beginn. Sie räumte mit dem Vorurteil auf, dass nur betagte Menschen diese Formulare kennen sollten. „Durch diese wird es jedem erlaubt, sein Leben auch dann noch nach seinen Vorstellungen und in Würde gestalten zu können, wenn er durch Krankheit oder Unfall dazu nicht mehr in der Lage ist.“ Die eigene Geschäftsfähigkeit und mehr als hundertprozentiges Vertrauen in die Person, die man mit einer Vorsorgevollmacht ausstattet, seien die wichtigsten Voraussetzungen.  Wie eine solche Vollmacht formuliert und beglaubigt werden kann, welche Form nötig ist und wer als Vollmachtnehmer in Betracht kommt, wurde anhand von Beispielen erläutert. „Eine Vorsorgevollmacht kann von der Gesundheitsvorsorge und Pflegebedürftigkeit über Aufenthalt, Postvollmacht und Wohnungsangelegenheiten bis hin zur Vermögensvorsorge alles Regeln, muss sie aber nicht.“ Es ergebe Sinn, die ausgestellte Vorsorgevollmacht immer wieder zu überprüfen. Mit einer sogenannten Betreuungsverfügung könne jeder im Voraus festlegen, wen das Gericht als Betreuer bestellen soll und wen nicht. Wünsche und Gewohnheiten können schriftlich fixiert werden. „Die Patientenverfügung regelt die medizinische Behandlung bei schwerer Krankheit und Unfall, wenn der Patient dies nicht mehr selbstbestimmt entscheiden kann“ informierte Meny über die vielleicht bekannteste Verfügung, bei der man „einwilligungsfähig“ sein müsse und zu der sie ein ausführliches Gespräch mit dem Hausarzt empfiehlt. Die Maßnahmen sollten so konkret wie möglich benannt werden, damit die Angehörigen im Bedarfsfall von notwendigen Entscheidungen entbunden sind. Anhand von Beispielen zeigte die Referentin auf, welche Folgen das Fehlen dieser Vollmachten haben kann. Nicht nur eine Kombination aus Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht sei empfehlenswert, sondern vor allem die Meldung der Dokumente beim zentralen Vorsorgeregister (ZVR). „Niemand hat im Alltag seine Dokumente für die rechtliche Vorsorge dabei. Beim ZVR sind die Daten dann immer für das Betreuungsgericht, eine spezielle Abteilung des Amtsgerichts, abrufbar.“ Viele Mustervorlagen finden sich laut Meny im Internet.     

 

RNZ v. 16.02.2018                                                                                                                    Der „Ortskern Helmstadt“ wird größer

Helmstadt-Bargen (tw) – In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats beschloss das Gremium das Sanierungsgebiet “Ortskern Helmstadt” zu erweitern. Bürgermeister Wolfgang Jürriens erläuterte den Umfang der hinzukommenden Grundstücke und stellte den erweiterten Plan vor. Die Gemeinderäte Johannes Roß und Dieter Beck freuten sich über das zusätzliche Potential für Sanierungen im Ortskern von Helmstadt. Die Frage von Gemeinderat Werner Ullrich ob die Sanierungsmittel erhöht werden können, bejahte das Gemeindeoberhaupt mit “der Antrag läuft”. Weiter beschloss der Gemeinderat die Annahme von Spenden im Umfang von rund 3.300 Euro. Für das Haushaltsjahr 2017 beschloss das Gremium Haushaltsausgabereste in Höhe von 1.861.700 Euro. Der Löwenanteil entfällt dabei auf den Umbau des Hochwasserrückhaltebeckens “Zeller Weg” in Helmstadt mit einem Betrag von 1.494.400 Euro. Für die Sanierung der Außenfassade der Flinsbacher Mehrzweckhalle wurden100.000 Euro an Resten gebildet und für den Neubau des Bauhofs Helmstadt 90.000 Euro. Die restlichen Beträge verteilten sich auf die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Helmstadt, die Nachfinanzierung der Ersatzbeschaffung des Feuerwehrfahrzeugs für die Abteilungswehr Helmstadt, Umbauarbeiten im Kindergarten Bargen, die Warmwasserversorgung in der Schwarzbachhalle Helmstadt, die Dachsanierung der Schwarzbachhalle mit TSV-Vereinsheim, einer Feldwegüberfahrt im Ingelheimer Hof und E-Bike Ladestationen.

RNZ v. 12.Feb.2018                                                                  Willkommen in Aladins Märchenwelt

CarnevaL-Club Bargen verzaubert mit seiner Prunksitzung

Helmstadt-Bargen (tw) – In Aladins Märchenwelt entführte der Carneval-Club-Bargen seine Gäste bei der ersten Prunksitzung am vergangenen Freitag. Präsidentin Belinda Kuhn freute sich über die ausverkaufte Halle und läutete den Einzug des diesjährigen Prinzenpaars mit Garden und Hexen ein. Die Moderation durch den Abend übernahm Robert Hren. Farbenfroh und ideenreich präsentierte eingangs die Motogruppe das Thema um Aladin und seiner Wunderlampe. Die Bambinis und die Minigarde des Vereins begeisterten ihr Publikum mit tollen themenorientierten Showtanzeinlagen bevor Helen und Ann-Katrin, zwei Nachwuchsbütten des Vereins, über Computerprobleme von Oma und deren digitaler Neuerwerbung sinnierten. Den wie immer monumentalen Auftritt der Hexengruppe “Bargemer Krappen” bereitete mit ausdrucksvollem Tanz und bestechender Optik die Teeniegarde des CCB vor. Tanja und Daniel führten dann humorig und mit Raffinesse vor, dass der Geist aus der Lampe auch zum Alptraum für seine Finderin werden kann. Die Tanzsportgruppe Aglasterhausen leitete mit Cowboyshow und Spiel zum zweiten Auftritt der Teeniegarde über, die beide nicht nur tänzerische Höchstleistungen sondern auch viel fürs Auge boten. Als Schlümpfe brillierte das Männerballett aus Schwarzach bevor die Prinzengarde des CCB alle Aufmerksamkeit auf sich zog. Hiltrud und Elvi erläuterten in ihrer Büttenrede dem Publikum das “tägliche Leid” mit den Männern. “Ned Normaal” holten mit ihrer “Seniorenshow” und Trampolinakrobatik den letzten der Gäste vom Stuhl und “betörten” mit keck in Szene gesetzten Röckchen das Publikum. Die “Puppenshow” der Schwarzacher Zigeuner entführten dann wieder ausdrucksstark in das Reich der Phantasie bevor die Caipirnha Fäzzer zusammen mit den Schefflenzer Hossa demonstrierten, dass Guggenmusik nicht nur laut sondern musikalisch auch ausgesprochen gut sein kann. In der so aufgeheizten Halle sorgte die Lumpengarde aus Breitenbronn dann für den nächsten tänzerischen Farbtupfer. Einen weiteren Höhepunkt setzte das Bargener “Krampfodergschwader”, gefolgt von der Vereinsshow- und Tanzgruppe Aventura die der Veranstaltung ein grandioses Finale setzten. Beim abschließenden Stelldichein aller Akteure auf der Bühne bedankte sich Präsidentin Belinda Kuhn und Moderator Robert Hren bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern des Dekoteams, der Technik, dem Küchenteam, dem Ausschank und allen die zum Gelingen der “tollen Zeit” beitrugen. Mit guter Laune, Barbetrieb und Tanzmusik der Gruppe Happyness wurde bis in die Morgenstunden gefeiert.

Bild: Showtanzgruppe des CCB “Aventura”;

Bild: die Traditionsgruppe des CCB “Krampfodergschwader”

Bild: “ned normaal” wie immer in Aktion

echt – nednormaal

Bild: 1001 Nacht – die “Teenies” des CCB


Fotos: Weber

RNZ v. 10./11.Feb. 2018
Mit 4,7 Millionen € steht die Kommune in der Kreide

Großprojekte und höhere Personalkosten 2018 – Pro-Kopf-Verschuldung betrug zum Jahreswechsel 1.255 Euro – “Stolz aufs Geleistete”

Helmstadt-Bargen (tw) – Die angestiegenen Personalkosten im Plan für 2018 hinterfragte Werner Ullrich im Rahmen der Haushaltsberatungen vergangenen Montag. Mit 1,95 Millionen Euro schlagen die Gehälter der Bediensteten zu Buche. Tarifliche Steigerungen und die Ausweitungen der Kindergartenbetreuungen und der dadurch höhere Personalbedarf sind einige der Gründe für diese Entwicklung, stellte er fest. Zuvor hatte Kämmerer Jochen Leinberger das Zahlenwerk der Gemeinde vorgestellt. 10.107.400 Euro an Ausgaben und Einnahmen, wovon 1.053.200 im investiven Bereich angesiedelt sind, umfasst der Haushaltsplan. In seinen Ausführungen ging der Fachmann in einem Rückblick auf das buchhalterisch noch nicht abgeschlossene Jahr 2017 ein. Eine voraussichtlich höhere Zuführung, weniger verkaufte Grundstücke, eine Deckungslücke von 500.000 Euro und keine Kreditaufnahme waren dabei die Eckpunkte. Mit 4,7 Millionen Euro stand die Kommune zum Jahreswechsel in der Kreide. Dies entspricht rund 1.255 Euro pro Einwohner. Das Treuhandkonto für das Baugebiet Mühlenaue wies ein Saldo zu Lasten der Gemeinde im Umfang von 386.000 Euro aus. 2018 ist eine Zuführung zum Vermögenshaushalt im Umfang von 480.000 Euro geplant. Trotz des hohen Betrags sei dies “erschreckend wenig” in Anbetracht der guten konjunkturellen Rahmenbedingungen, so der Kämmerer weiter. Der Bauhof geht als Großprojekt seiner Fertigstellung mit großen Schritten entgegen. Verkäufe von Grundstücken und eine Entnahme aus der Rücklage werden 2018 für die Finanzierung des investiven Bereichs benötigt. Kredite sind auch heuer nicht geplant. Sanierungsmaßnahmen und der Breitbandausbau steht auf der Tagesordnung und sind weitere kostenintensive Bereiche im Haushalt. Bis 2021 muss die Finanzierung des Neubaugebiets in Helmstadt (Wohnen in der Mühlenaue) über den Haushalt ausgeglichen werden. Für die kommende Zeit ist die Gemeinde mit der Betreuung und Finanzierung der noch laufenden Großprojekte ausgelastet schloss Jochen Leinberger seine Ausführungen. Dabei gefallen Werner Ullrich die Budgets in einzelnen Bereichen, die der Steuerung dienen. Auch er sieht in den Projekten Dachsanierung der Schwarzbachhalle mit TSV-Vereinsheim, den Fibernet-Raten, der Abwicklung des Zeller-Weg Rückhaltebeckens, der Beschaffung des Feuerwehrersatzfahrzeugs, dem Bauhofneubau und dem Neubaugebiet große Herausforderungen aber auch eine “spannende Geschichte”. Dem Kämmerer dankte er auch für dessen Geduld bei den nicht immer einfachen Beratungen im Gemeinderat. Die Abhängigkeit von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung unterstrich Gemeinderat Dieter Beck. Obwohl es offensichtlich Bund und Land recht gut geht, muss die Kommune weiter jeden Euro zweimal umdrehen resümierte Klaus Vierling und Wolfgang Schieck stellte fest, dass er schon 40 Jahre Sparhaushalte erlebe und doch viel in der Gemeinde bewegt wurde. Im Namen des Gremiums sprach Schieck dem Kämmerer Dank für die gute Vorlage aus. Über die Ausstattung in der Grundschule in Bargen freute sich Gemeinderat Johannes Roß. Ebenso zeigte er sich froh darüber, dass der Haushalt in zwei Sitzungen im Gesamtgremium beraten wurde, damit alle den gleichen Informationsstand haben. Bürgermeister Wolfgang Jürriens stellte heraus, dass nicht nur gespart wurde, sondern ” wir auch sauber gewirtschaftet und gut gearbeitet haben”. Dabei kann man gemeinsam “Stolz auf das Geleistete” sein. Einstimmig votierte der Rat für den Haushaltsplan 2018.

RNZ v. 06.02.2018                                                                                Verschlammte Wege und wildes Parken

Ortschaftsräte wurden mit allerhand Klagen konfrontiert                         Treppengelände der Grundschule wird repariert

Helmstadt-Bargen (tw) – Eine Sitzgelegenheit bei den Urnenstehlen auf dem Friedhof ist eine der Maßnahmen, die der Ortschaftsrat in diesem Jahr verwirklichen will. Ortsvorsteher Manfred Hönig nannte dieses Projekt bei seinem Ausblick auf 2018 in der jüngsten Ortschaftsratssitzung. Im Rahmen der Fragerunde wurde darauf hingewiesen, dass das inzwischen leerstehende Flüchtlingsheim in der Hauptstraße aktuell über das Internet zum Kauf angeboten wird. Für 1,1 Millionen Euro ist das Fünffamilienhaus zu haben. Ebenso wurde ein jahrelanges Dauerproblem, das Parken auf Gehwegen und an zu engen Straßenstellen angesprochen. Durch unvernünftige Parker müssen oft Fußgänger auf die Straße ausweichen, Rollatorfahrer sich der Gefahr von fließendem Verkehr aussetzen und Eltern ihre Kinderwägen gefährlich um die parkenden Autos herumführen. Hier soll über einen Vollzugsdienst Abhilfe geschaffen werden. Bei der Gemeinde ist das Thema anhängig, gab Manfred Hönig bekannt. Ebenfalls schon seit Jahren besteht die Absenkung in der Kälbertshäuser Straße, die einmal mehr notdürftig mit Asphalt aufgefüllt wurde. Hier ist der Landkreis am Zug, die Verkehrssicherheit auf der Kreisstraße wieder herzustellen, informierte er. Über verschiedene Wirtschaftswege wird bei Starkregen Schlamm auf die Verkehrsstraßen gespült. Hier könnte mit Querschlitzen Abhilfe geschaffen werden, wurde aus dem Kreis der Sitzungsbesucher vorgeschlagen. Weiter wurde eine Absenkung auf dem “Stockweg” angesprochen und der Ortsvorsteher informierte über auf den Weg ragende Äste von Obstbäumen, die zu entfernen sind. Die fehlenden Markierungen von Parkplätzen gegenüber der Grundschule sowie neben dem Kindergarten war genauso Thema wie die Pflege von unbebauten Grundstücken im Ort. Ortschaftsrätin Julia Link erfragte den Sachstand der Sicherheitsüberprüfung in der Grundschule. Hier muss das Treppengeländer in der Einrichtung erneuert werden, antwortete Manfred Hönig. Der Riss am gleichen Gebäude wurde zwischenzeitlich untersucht und als unbedenklich eingestuft, so der Ortschef weiter. Ein Herd soll in der Turnhallenküche installiert werden, dies sei vom Bürgermeister zugesagt, informierte Ortschaftsrätin Doris Heilig. Der Wunsch, eine Überdachung des Hintereingangs der Halle zu realisieren, ist wohl nur in kleinem Umfang möglich, da die erforderliche Höhe nicht erreicht werden kann, schloss Manfred Hönig die Sitzung.

Asseläcker kommen aus der Schublade

An Bargens Ortsrand könnten etwa 50 neue Bauplätze entstehen

(RNZ v. 3./4. Februare 2018)

Helmstadt-Bargen (tw) – Fast schon einen kleinen Bauboom konnte Ortsvorsteher Manfred Hönig bei der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats für die Bargener Hauptstraße vermelden. Zwei Bauanträge für Einfamilienhäuser und den Bau einer Garage auf verschiedenen Grundstücken entlang der Ortsdurchfahrt stellte er im Gremium zur Abstimmung. Ein Einfamilienhaus davon soll auf einem Platz im Neubaugebiet am Ortseingang errichtet werden. Damit, so Hönig und dessen Stellvertreterin Doris Heilig unisono stehen aktuell nur noch zwei gemeindeeigene Grundstücke in dem Neubaugebiet zum Verkauf zur Verfügung. Trotz Anlaufschwierigkeiten hat sich das Baugebiet so zu einer Erfolgsstory entwickelt. So fanden hier nicht nur alteingesessene Bargener Baugrund sondern konnten auch Neubürger für das kleine Kraichgaudorf gewonnen werden. Diese gute Botschaft nahmen die Ratsmitglieder zum Anlass, auf einen bereits Ende der neunziger Jahre fast fertiggestellten Bebauungsplan zurückzublicken. Das Baugebiet “Asseläcker” war damals kurz vor der Realisierung. Leider wollte der damalige Erschließungsträger selbst keine Flächen erwerben, so dass das Vorhaben in der Schublade verschwand. Wolfgang Strauß, der damals als Ortsvorsteher die Planung begleitete konnte dazu dem Ortschaftsrat die alten Pläne in der Sitzung vorlegen. Mit einigen Anpassungen wären auch heute noch rund 50 Bauplätze zwischen der Schillerstraße und dem Zangelweg erschließbar. Denkbar wären drei Abschnitte, in denen das Vorhaben bedarfsgerecht umgesetzt werden könnte. Weitere Flächen sieht der Flächennutzungsplan am Asbacher Weg vor. Dort könnten ohne große Erschließungsmaßnahmen drei bis fünf Bauplätze realisiertwerden. Einen Bedarf, so Ortschaftsrätin Doris Heilig, kann man schon am Verkauf der Plätze an der Hauptstraße erkennen. Für die örtlichen Einrichtungen wie Kindergarten und Grundschule wären weitere Familien im Ort ebenfalls gut, stellte sie dazu fest.

Bild: rechts am Kreisel – das Neubaugebiet “ob dem hohen Graben” an der Hauptstraße; im Vordergrund zwischen Ortsrand und Zangelweg (hellgrün) die Fläche des Gebiets “Asseläcker”       Foto: Weber

Helmstadt-Bargen (tw) – Eine Sitzgelegenheit bei den Urnenstehlen auf dem Friedhof ist eine der Maßnahmen, die der Ortschaftsrat in diesem Jahr verwirklichen will. Ortsvorsteher Manfred Hönig nannte dieses Projekt bei seinem Ausblick auf 2018 in der jüngsten Ortschaftsratssitzung. Im Rahmen der Fragerunde wurde darauf hingewiesen, dass das inzwischen leerstehende Flüchtlingsheim in der Hauptstraße aktuell über das Internet zum Kauf angeboten wird. Für 1,1 Millionen Euro ist das Fünffamilienhaus zu haben. Ebenso wurde ein jahrelanges Dauerproblem, das Parken auf Gehwegen und an zu engen Straßenstellen angesprochen. Durch unvernünftige Parker müssen oft Fußgänger auf die Straße ausweichen, Rollatorfahrer sich der Gefahr von fließendem Verkehr aussetzen und Eltern ihre Kinderwägen gefährlich um die parkenden Autos herumführen. Hier soll über einen Vollzugsdienst Abhilfe geschaffen werden. Bei der Gemeinde ist das Thema anhängig, gab Manfred Hönig bekannt. Ebenfalls schon seit Jahren besteht die Absenkung in der Kälbertshäuser Straße, die einmal mehr notdürftig mit Asphalt aufgefüllt wurde. Hier ist der Landkreis am Zug, die Verkehrssicherheit auf der Kreisstraße wieder herzustellen, informierte er. Über verschiedene Wirtschaftswege wird bei Starkregen Schlamm auf die Verkehrsstraßen gespült. Hier könnte mit Querschlitzen Abhilfe geschaffen werden, wurde aus dem Kreis der Sitzungsbesucher vorgeschlagen. Weiter wurde eine Absenkung auf dem “Stockweg” angesprochen und der Ortsvorsteher informierte über auf den Weg ragende Äste von Obstbäumen, die zu entfernen sind. Die fehlenden Markierungen von Parkplätzen gegenüber der Grundschule sowie neben dem Kindergarten war genauso Thema wie die Pflege von unbebauten Grundstücken im Ort. Ortschaftsrätin Julia Link erfragte den Sachstand der Sicherheitsüberprüfung in der Grundschule. Hier muss das Treppengeländer in der Einrichtung erneuert werden, antwortete Manfred Hönig. Der Riss am gleichen Gebäude wurde zwischenzeitlich untersucht und als unbedenklich eingestuft, so der Ortschef weiter. Ein Herd soll in der Turnhallenküche installiert werden, dies sei vom Bürgermeister zugesagt, informierte Ortschaftsrätin Doris Heilig. Der Wunsch, eine Überdachung des Hintereingangs der Halle zu realisieren, ist wohl nur in kleinem Umfang möglich, da die erforderliche Höhe nicht erreicht werden kann, schloss Manfred Hönig die Sitzung.